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Schiedsrichter vom Bezirk Offenburg / Schwarzwald pfeifen in der Bundesliga
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"Fabian Baumgart (TuS Altenheim) sowie sein Partner Sascha Wild (HC Hedos Elgersweier) schafften den Aufstieg in den DHB - Anschlußkader. Dies bedeutet nichts weniger, als das beide zukünftig Spiele der ersten Bundesliga leiten dürfen. Fabian Baumgart ist seit 1997 offiziell Schiedsrichter, seit dem Aufstieg in den DHB-B-Kader leitete er bislang 86 Spiele auf DHB-Ebene. Erst kürzlich waren Baumgart und Wild bei Entscheidungsspielen zur deutschen Meisterschaft der A-Jugend beim Bundesliganachwuchs aus Balingen-Weilstetten im Einsatz. Eine steile Karriere der beiden Herren mit der Pfeife, die früher mit Raphael Kusch (Sascha Wild) und Stephan Göpper (Fabian Baumgart) im Gespann pfiffen." Beide Schiedsrichter haben im Förderkader des Bezirks Offenburg / Schwarzwald angefangen zu pfeifen, wobei sie von Roland Muser, der vor 11 Jahren diesen Förderkader gründete, intensiv betreut wurden. Die Förderung talentierter Schiedsrichter wird durch diesen Erfolg der beiden mehr als bestätigt.
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3.Liga Schiedsrichter absolvieren erfolgreich Lehrgang
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hinten von links: Dirk Baustert, Sebastian Häußer, Stefan Plinz, Oliver Wöhrle. Vorne von links: Claudia Burger, Stephanie Ganter, Thorsten Meike, Raphael Kusch, Hansi Ganter.
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Drei Gespanne vom Bezirk Offenburg / Schwarzwald sind auch in der Baden Württemberg Oberliga vertreten.
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hinten dritter von rechts: Tobias Biehler / Benjamin Discher Bild: Handballserver vorne von rechts: Thomas Kimmig / Tobias Huschle und Andreas Hilberer / Johannes Gresbach
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Der erste Tageslehrgang im Bezirk Offenburg / Schwarzwald .
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Am vergangenen Wochenende absolvierten die Schiedsrichterkader vom Handball - Bezirk Offenburg / Schwarzwald ihren Lehrgang in St. Georgen. Themenschwerpunkt des Lehrganges: Neue Regeln die ab dem 01.07.2010 in kraft getreten sind. Vor allem die zukünftige Anwendung der Regel 8:5 - 8:10, Disqualifikation ohne und mit Bericht, sorgte für reichlichen Diskussionsstoff! In einem Videotest mussten die Gespanne im weiteren Verlauf 10 Szenen beurteilen. Anschließend folgte der 2400 m Lauftest im Stadion, den alle bestanden haben. Zum Abschluss des Tages folgte die theoretische Überprüfung, der Regeltest.
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Vorbereitung zum Lauftest. Die 2400m sind zu bewältigen.
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Schlechtes Wetter machte den Schiedsrichter nichts aus. Alle waren fit genug für den Lauftest.
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Beim Regeltest waren alle hoch konzentriert. Das Gelernte muss umgesetzt werden.
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Der erste Neulingslehrgang des Bezirkes Offenburg / Schwarzwald
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Der erste Neulingslehrgang der Schiedsrichter im neu strukturierten Bezirk Offenburg/Schwarzwald, war aus Sicht der Verantwortlichen sehr erfreulich. Schon bei den Anmeldungen zum Lehrgang wurde schnell deutlich, dass das Amt des Handballschiedsrichters noch immer gefragt ist. Wenn Werbung in persönlicher Form gemacht wird und den jungen Schiedsrichteranwärtern eine Perspektive aufgezeigt werden kann, ist es möglich junge Leute für das Amt des Schiedsrichters zu begeistern. Natürlich bleibt abzuwarten, wie sich die einzelnen Schiedsrichter entwickeln, und ob sie dem Druck der von außen auf sie zukommt standhalten werden. Wichtig ist, dass den jungen Schiedsrichter bei ihren ersten Spielen, die sie leiten werden, ein erfahrener Schiedsrichterkollege zur Seite gestellt wird. Der wird sie in allen Situationen, die auf sie zukommen werden betreuen, damit sie sich nicht alleingelassen fühlen.
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Schiedsrichterdecke auf südbadischer Ebene wird immer kleiner.
Wieder verlässt ein Schiedsrichter-Gespann Südbaden. Aus dem Bezirk Oberrhein gehen weitere Schiedsrichter in Richtung Schweiz. Wie zu erfahren war, ist der Grund des Wechsels ausschließlich aus finanzieller Sicht zu sehen. In der Schweiz sei der Anreiz der finanziellen Möglichkeiten gegenüber Südbaden einfach höher. Seit einigen Jahren wandern regelmäßig Schiedsrichter aus dem Bezirk Oberrhein in Richtung Schweiz. Hier kann und sollte die Frage erlaubt sein: wie kann so etwas vorkommen, ohne das der Bezirk auf diese Abwanderungen reagiert hat? Waren die Verantwortlichen nicht konsequent genug gegenüber den Vereinen? Wurde das Schiedsrichterwesen links liegen gelassen? Mit Sicherheit gibt es noch viele Fragen, die jetzt wohl auch nicht mehr zu klären sind. Eines ist aber sicher: auch der neue Bezirk Freiburg / Oberrhein wird es nicht einfach haben, wenn immer mehr Schiedsrichter in Richtung Schweiz abwandern.
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Im Dienste des Spiels: Die baden-württembergischen Handballverbände rufen das "Jahr des Schiedsrichters" aus
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Im Dienste des Spiels: Die baden-württembergischen Handballverbände rufen das "Jahr des Schiedsrichters" aus
Ein Bericht aus der Esslinger Zeitung vom 07.01.2010 von Kerstin Dannath Esslingen
Den drei in Baden-Württemberg organisierten Handball-Landesverbänden steht das Wasser in Sachen Schiedsrichter bis zum Hals. Überall fehlt es an geeigneten Kandidaten an der Pfeife, viele Unparteiische vor allen Dingen in den unteren Klassen sind überlastet, weil sie pro Wochenende bis zu vier und mehr Partien leiten - da sinkt natürlich die Qualität. Zwar sind die Neulingslehrgänge gut besucht - auch weil die Verbände den Vereinen die Pistole auf die Brust setzen, allerdings liegt die Aufhörerquote nach einem Jahr bei 80 Prozent. Diese Entwicklung ist aber kein rein süddeutsches Problem, sondern bundesweit zu beobachten. „Wenn wir jetzt nichts unternehmen, werden wir bald nicht mehr spielen können“, bestätigt Peter Rauchfuß, seines Zeichens Schiedsrichterwart beim Deutschen Handballbund (DHB) und selbst langjähriger Unparteiischer auf nationalem und internationalem Parkett.
Aufgrund dieser alarmierenden Entwicklung rufen der Württembergische (HVW), der Badische und der Südbadische Verband das Jahr 2010 als „Jahr des Schiedsrichters“ aus. Frei nach dem Motto „Im Dienste des Spiels“ sollen die Aufhörerquote minimiert und vor allem mehr junge Leute dazu motiviert werden, einen Schiri-Schein zu machen. „Das Problem liegt an der Basis“, sagt Bernd Andler, Projektleiter Entwicklung des Schiedsrichterwesens beim HVW. Junge Schiedsrichter werden nach ihrem Lehrgang ins kalte Wasser geworfen und müssen meist ohne Unterstützung ihren Mann oder ihre Frau auf dem Spielfeld stehen. „Der Respekt ist verlustig gegangen“, erklärt Rauchfuß: „Was man in den unteren Klassen oder im Jugendhandball erlebt, ist teilweise menschenverachtend.“ Vor allem Eltern beleidigen junge Schiedsrichter bei unpopulären Entscheidungen. „Aber junge Leute machen eben Fehler, nur so können sie Erfahrung sammeln“, sagt der DHB-Schiedsrichterwart.
„Du rockst das Feld“ Neu ist die Entwicklung freilich nicht, jetzt soll mit frechen Slogans und einem eigens komponierten Hip-Hop-Song (Textauszug: „Schwarzer Mann, du rockst das Feld, an deinem Job ist echt was dran. . .“) um den Nachwuchs gebuhlt werden. „Wir sind bei der Aktion bewusst auf die Jugendsprache gegangen und wollen weg vom reinen Regelwächter hin zum Spielleiter“, sagt Andler. Der HVW will dabei konstruktiv an die Basis gehen. Bis zum Sommer soll die Aktion über die Schiedsrichter in die Vereine getragen werden, Vereine können beim HVW ein „Starterpaket“ bestehend aus Flyern, Plakatvorlagen, Buttons, dem Song und vielem mehr ordern. Oder Unterstützung vom Verband anfordern. „Wir sind bereit, direkt in die Vereine zu gehen und mit der Präsenz von hochklassigen Schiris zu helfen“, so Andler. Auch unter den Schiedsrichtern soll zum Beispiel mit eigenen Auswahlmannschaften einem neuen „Wir“-Gefühl auf die Sprünge geholfen werden.
Die beiden Vorzeige-Unparteiischen des Bezirks, Holger Fleisch und Jürgen Rieber - das Gespann des TV Nellingen hat aktuell 477 Einsätze in der Bundesliga und 80 internationale vorzuweisen - waren mit in die Entwicklung des Projekts „Im Dienste des Spiels“ involviert und stellen sich als Vorbild zur Verfügung. „Es ist wichtig, zu zeigen, dass man als Schiri nicht das fünfte Rad am Wagen ist“, sagt Fleisch. „Wir müssen schon bei der Ausbildung andere Wege gehen, um die Neulinge zu stärken“, fordert Rieber: „Es ist leichter, vor 5000 Leuten zu pfeifen, als vor 50 - da hörst du nämlich jedes Wort.“
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Es gibt sie doch, die Vorbilder die im Schiedsrichterwesen so wichtig sind!
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Auszeit für übermotivierte Eltern
Wenn der gastgebende Verein in einem Bericht auf seiner Homepage den Trainer eines gegnerischen Teams zum "Vorbild der Woche" erklärt, dann muss schon etwas besonderes passiert sein. Geschehen ist dies in Buxtehude. Dort war Lars Hoffmann, Jugendtrainer beim TBV Hamburg, mit einer F-Jugend, also den Jahrgängen 2000 und früher, zu Gast und nahm Mitte der zweiten Halbzeit eine Auszeit. Nicht für taktische Anweisungen, sondern um die Eltern im "Gästeblock" zur Ruhe gegenüber den jungen Schiedsrichtern zu ermahnen, die ihr erstes Spiel leiteten.
Wie üblich wurde das Spiel zwischen der F-Jugend des Buxtehuder SV und der des TVB Hamburg von zwei Jungschiedsrichtern geleitet - die beiden 15-Jährigen hatten gerade erst ihren Schein gemacht und sollten erste Erfahrungen sammeln. Dass aller Anfang schwer ist, ist dabei kein Geheimnis, doch in allen Sportarten sind Schiedsrichter mittlerweile ein rares Gut, auch, weil sie immer wieder im Mittelpunkt der Kritik der Aktiven und Zuschauer stehen, im Jugendbereich auch immer wieder in der der Eltern. So war es auch in Buxtehude, wo mit zunehmender Spieldauer die Eltern der Gäste aus Hamburg immer lauter wurden.
Lars Hoffmann nahm Mitte der zweiten Halbzeit seine Auszeit, doch anstatt Anweisungen zu geben, beorderte er seine Spieler in Richtung Bank zu einer Trinkpause und ging selbst in Richtung Tribüne. "Tenor: Hier pfeifen junge Schiedsrichter, die ausgebildet werden und lernen sollen. Wer es nicht ertragen könne, dass diese junge Schiedsrichter bei der Spielleitung Fehler machen, der möge auf der Stelle die Halle verlassen", so der Buxtehuder SV auf seiner Inter Net-Seite über die folgende Szene. Der BSV kam daher zu dem Schluss: "Es muss – auch bei den Eltern – ja nicht immer gleich die gelbe oder rote Karte sein. Wir sehen, manchmal tut es auch die grüne."
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Hier sind ein Paar Presseartikel über Handballschiedsrichter die einen Nachdenklich machen
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